VGT-Schnittstelle#
Status: Implementiert fuer IP-Symcon 8.0. Fuehrt
MQTTPVSDLundMQTTBatterySDLzusammen.
Die bestehende MQTT-Schnittstelle wurde unveraendert uebernommen. Weder Topic-Namen noch Request- und Response-Felder wurden erweitert oder umbenannt. Die Geraeteart bestimmt nur Regelverhalten und sichtbare Messwerte.
Feste MQTT-Schnittstelle#
| Richtung | Topic |
|---|---|
| Lesen | feedback-request/{TopicSuffix} |
| Leseantwort | feedback-response/{TopicSuffix} |
| Steuern | remote-control-request/{TopicSuffix} |
| Steuerantwort | remote-control-response/{TopicSuffix} |
Ein Steuerauftrag verwendet weiterhin:
{
"power_setpoint": 3500,
"strategy": "activate"
}
Die Steuerantwort enthaelt weiterhin ausschliesslich
power_setpoint und strategy.
Die Leseantwort enthaelt fuer PV:
power_productionis_readyis_running
Bei der Geraeteart Batterie kommen unveraendert hinzu:
state_of_chargemin_socmax_soc
MQTT wird weiterhin mit Pakettyp 3, QoS 0 und Retain=false ueber den
IP-Symcon-MQTT-Parent verwendet.
Batterie und virtuelle Batterie#
Im Batteriemodus wird ReqActionID auf die Variable SDLSollleistung
der virtuellen Batterie gelegt. PowerProductionID verweist auf
SDLIstleistung, SoCID auf SDLLadezustand.
Die VGT-Schnittstelle schreibt niemals physische Batterieregister. Die virtuelle Batterie priorisiert den SDL-Auftrag und verteilt den gemeinsamen Nettosollwert.
Die Vorzeichenumkehr von Enelix 1 bleibt erhalten: Bei activate wird der
empfangene Batterie-power_setpoint mit umgekehrtem Vorzeichen an die
Zielvariable uebergeben.
Strategien#
| Strategie | PV | Batterie |
|---|---|---|
activate |
Setpoint zwischen 0 und Maximum | invertierter Setpoint |
stop |
Freigabe auf konfiguriertes Maximum | 0 W |
restore |
keine aktive Fernbegrenzung | Regelung auf TargetSoC |
Im Batteriemodus verhindern MinSoC und MaxSoC eine Vorgabe in die
falsche Richtung an der jeweiligen Ladezustandsgrenze.
Properties#
| Property | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
Geraeteart |
PV | PV oder Batterie |
TopicSuffix |
leer | Unveraenderter MQTT-Suffix |
ReqActionID |
0 | Bedienbare Zielvariable |
PowerProductionID |
0 | Aktuelle SDL-/PV-Leistung |
SoCID |
0 | Ladezustand im Batteriemodus |
TargetSoC |
50 % | Zielwert fuer restore |
ChargePower |
2500 W | Ladeleistung fuer restore |
DischargePower |
2500 W | Entladeleistung fuer restore |
MaxPowerSetpoint |
10000 W | Begrenzung eingehender Setpoints |
LoggingEin |
false | Debug-Ausgaben |
Robustheit#
- Zielvariablen muessen numerisch und bedienbar sein.
- MQTT-Antworten werden in einer FIFO-Warteschlange verarbeitet; schnelle parallele Anfragen ueberschreiben sich nicht mehr.
- Fehler der Zielaktion werden als Instanzstatus und Stoertext angezeigt.
- Ungueltige JSON-Nutzdaten werden ohne Hardwareaktion verworfen.
- MQTT-Payload und Topic-Vertrag bleiben dabei vollstaendig kompatibel.
Inbetriebnahme#
- Vorhandenen MQTT-Parent zuordnen.
- Geraeteart und bisherigen
TopicSuffixuebernehmen. - Ziel- und Messvariablen konfigurieren.
- Im Batteriemodus die Variablen der virtuellen Batterie verwenden.
MinSoC,MaxSoCundTargetSoCpruefen.- Zuerst
feedback-request, danachstop,activateund gegebenenfallsrestoretesten.
Variablen und Vorzeichenbeispiel#
| Ident | Typ / Zugriff | Bedeutung |
|---|---|---|
IsReady |
Boolean / Anzeige | Bereitschaft der Schnittstelle. |
IsRunning |
Boolean / Anzeige | Aktiver Laufzustand. |
MinSoC, MaxSoC |
Float / bedienbar | Untere/obere SOC-Grenze im Batteriemodus, in %. |
PowerSetpoint |
Integer / bedienbar | Leistungs-Sollwert in W, mit der VGT-Vertragskonvention. |
Strategy |
String / bedienbar | activate, stop oder restore. |
LastReadResponse |
String/JSON / Anzeige | Zuletzt erzeugte Leseantwort. |
LastWriteResponse |
String/JSON / Anzeige | Zuletzt erzeugte Steuerantwort. |
Stoerung |
Boolean / Anzeige | Sammelstörung. |
Stoertext |
String / Anzeige | Konkreter Fehlergrund. |
Das JSON-Beispiel oben ist ein Steuerauftrag, kein gefahrloser Diagnosetest.
Bei Batterie-activate führt power_setpoint=3500 zur Vorgabe -3500 W an
die SDL-Zielvariable, also Entladen nach der virtuellen Batteriekonvention.
Bei PV bedeutet stop Freigabe bis zum konfigurierten Maximum und nicht
zwingend 0 W. Vorzeichen und Geräteart immer vor Inbetriebnahme prüfen.